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Wohnkultur
Klare Linien in großen, nahezu leeren Zimmern, vor der Schriftrolle ein Ikebana-Gesteck - dieses Bild japanischen Wohnens war und ist Inspiration für Innenarchitekten in der ganzen Welt. Die ... » mehr
Klare Linien in großen, nahezu leeren Zimmern, vor der Schriftrolle ein Ikebana-Gesteck - dieses Bild japanischen Wohnens war und ist Inspiration für Innenarchitekten in der ganzen Welt. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Die meisten Japaner, vor allem in den Großstädten, leben in kleinen Wohnungen, alltagstauglich und liebevoll gestaltet.
So haben auch Japaner eine Vorliebe für dekoratives Kunsthandwerk. Zu den Sammelobjekten gehören zum Beispiel Kokeshi - Puppen aus Obstbaum-Holz gedrechselt, ein für Japan charakteristisches, traditionelles Spielzeug. Sie sind mit kräftigen Farben bemalt, teilweise mit Ornamenten, teilweise mit Blumenmotiven verziert.
Weit verbreitet sind als Raumschmuck die auch in Deutschland beliebten Glückskatzen (Manekineko), die nach einer alten Überlieferung das Glück herbeiwinken.
Der Glücksbringer Daruma, eine sich selbst aufrichtende Kopf-Körper-Figur, stellt den indischen Priester Bodhidharma dar. Um seine Unterstützung bei der Erfüllung eines Wunsches zu erbitten, wird ihm eine der fehlenden Pupillen gemalt. Ist das erhoffte Ereignis eingetreten, wird das zweite Auge ergänzt.« zurück